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Stundenlang stöbern, wunderschöne alte Sachen finden und damit sich selbst oder seinem Zuhause einen ganz eigenen, individuellen Touch geben – das geht am besten in den Second Hand Läden Deiner Stadt. Deshalb findest Du auf unseren Seiten die besten Second Hand Shops in Deiner Nachbarschaft mit Adressen, Öffnungszeiten und Anfahrt. Unsere Seite ist aktuell noch im Aufbau begriffen, allerdings fügen wir täglich neue Shops hinzu. Wenn Du einen heißen Tipp für uns hast, dann hilf uns doch unsere Liste mit Shops zu verbessern.

Wir wünschen viel Spaß beim Suchen & Finden –
Das Team von secondhandgeschaefte.de


 

Die Geschichte der Second Hand Läden in Deutschland

Woher die Idee des Second Hand Kaufens stammt, ist nicht geklärt. Sowohl Belgien, als auch Frankreich erheben beide den Anspruch, das Ursprungsland des Flohmarkts zu sein – dem Vorläufer des modernen Second Hand Geschäfts. In Deutschland fand der erste Trödelmarkt im Jahr 1967 in Hannover statt. Der Organisator war Reinhard Schamuh, der sich dabei am Vorbild der französischen Flohmärkte orientierte. Die Idee konnte in Deutschland schnell Fuß fassen und bereits einige Jahre später fanden regelmäßig Flohmärkte in zahlreichen Großstädten Deutschlands statt. Auch heute noch sind die Flohmärkte unter deutschen Schnäppchenjägern sehr beliebt. Darüber hinaus hat sich auch eine Reihe verschiedener Second Hand Geschäfte und Online Gebrauchtwarenhändler entwickelt.

Die verschiedenen Second Hand Läden Typen

Second Hand Laden ist nicht gleich Second Hand Laden! Unter den Gebrauchtwarengeschäften gibt es eine Reihe verschiedener Sorten, die sich alle auf unterschiedliche Waren spezialisieren. Die wichtigsten Arten von Second Hand Geschäften sind die folgenden:

Antiquitätenladen

Ein Antiquitätengeschäft hat sich auf den Verkauf von Gebrauchtwaren spezialisiert, die entweder eine hohe Qualität haben oder besonders rar (und dadurch auch wertvoll) sind. Die Preise in einem Antiquitätengeschäft können dementsprechend recht hoch ausfallen. Häufig beziehen Antiquitätenhändler ihre Waren von Auktionen, Geschäfts- oder Haushaltsauflösungen, Flohmärkten, Garagenverkäufen usw. Viele der Waren können auch durch die Hände verschiedener Antiquitätenhändler gehen, bevor sie schließlich in einem Antiquitätengeschäft dem Endkunden angeboten werden. Einige Antiquitätenläden spezialisieren sich auch auf eine spezielle Art von Antiquitäten. Das können zum Beispiel antike Möbelstücke oder Schmuck sein.

Trödelladen

Ein Trödelladen verkauft alle Arten von gebrauchten Waren. Viele Trödelläden haben dabei Regale, die voll mit den unterschiedlichsten Produkten und Gegenständen sind. So sollen die Kunden dazu ermuntert werden, im Angebot zu stöbern und auf die Suche nach Schnäppchen zu gehen. Im Trödelladen können auch Antiquitäten angeboten werden, diese sind in der Regel allerdings von einer niedrigeren Qualität als in einem Antiquitätenladen. Da das Wort „Trödel“ heute recht negativ behaftet ist, werden diese Läden auch häufig als „An- und Verkauf“ bezeichnet.

Gebrauchtbuchladen

Ein Gebrauchtbuchladen verkauft und kauft gebrauchte Bücher und „Out of Print“ Publikationen, also solche Bücher, die von Verlägen nicht mehr angeboten werden. Diese Art des Second Hand Geschäfts wird häufig von Buchsammlern frequentiert, die auf der Suche nach seltenen Büchern sind. Aber auch Schnäppchenjäger, Student und Vielleser nutzen gerne Gebrauchtbuchläden, um hier Bücher für einen günstigen Preis zu finden. Je nach Größe kann ein Gebrauchtbuchladen von einigen hundert, bis hin zu hunderttausend verschiedener Titel im Angebot haben. Inzwischen gibt es auch einige Online-Gebrauchtbuchhändler. Einige davon bieten auf Kommissionsbasis eine Plattform für den Verkauf und Kauf gebrauchter Bücher, während andere Bücher aus ihrem eigenen Inventar anbieten.

Vintage-Klamottenladen

Diese Art von Second Hand Laden hat sich auf den Verkauf von Klamotten im so genannten „Vintage Style“ spezialisiert. Mit diesem Begriff werden grundsätzlich Klamotten beschrieben, die aus einer vergangenen Ära stammen. Die Waren in diesen Geschäften sind häufig im guten Zustand und von einer hohen Qualität. Vintage-Klamottenläden bieten Modefans und Schnäppchenjägern eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich mit Klamotten im Stil vergangener Dekaden einzudecken.

Gebrauchtmöbelladen

In dieser Art des Second Hand Ladens werden gebrauchte Möbel angeboten. Einige dieser Geschäfte arbeiten mit sozialen Einrichtungen zusammen und bieten ausschließlich Möbel an, die von ihren vorherigen Besitzern gespendet wurden. Andere dagegen sind rein kommerzielle Operationen, die gebrauchte Möbel an- und verkaufen.

Die wichtigsten Second Hand Läden Städte

Die größte Konzentration von Second Hand Läden ist natürlich in den Großstädten und Metropolen Deutschlands zu finden. Hier ist eine Liste mit den wichtigsten Städten für Second Hand Läden in Deutschland, zusammen mit den Besonderheiten der jeweiligen Stadt.

Second Hand in Berlin: Die deutsche Hauptstadt ist bekannt für seine zahlreichen Second Hand Läden. Besonders beliebt sind hier Vintage Klamottenläden, in denen sich die modebewussten Berliner mit kaum getragenen Designer-Schätzen aus vergangenen Äras eindecken können. Besonders in Berlin Mitte und am Prenzlauer Berg sind viele Second Hand Läden zu finden.

Second Hand in Hamburg: Die Hansestadt im hohen Norden wartet mit zahlreichen Second Hand Läden auf, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Auch hier sind die Vintage Klamottenläden ein echter Hit.

Second Hand in München: Bei der Metropole an der Isaar denken viele an Schickeria und High Society. München hat aber auch eine Vielzahl von Second Hand Läden in jeder Größenordnung. Hier finden Schnäppchenjäger so ziemlich alles, von Vintage Klamotten bis hin zu Schmuck und Wohn-Accessoires aus vergangenen Tagen.

Second Hand in Köln: In der Karnevals-Metropole sind zahlreiche Second Hand Geschäfte zu finden, die so ziemlich alles von Antiquitäten, Vintage Möbeln und -Klamotten, bis hin zu Schmuck und gebrauchten Büchern anbieten. Zur „fünften Jahreszeit“ können sich die Kölner Jecken sogar mit geliehenen Klamotten eindecken, um so mit einem Karnevalskostüm gerüstet zu sein.

Second Hand in Frankfurt: Auch in der Metropole am Main werden Second Hand Läden immer beliebter. Frankfurt bietet zahlreiche verschiedene Second Hand Geschäfte, von edel, bis hin zu flippig oder sportlich.

Second Hand in Stuttgart: Die Schwaben sind bekanntlich sparsame Leute. Kein Wunder also, dass in der baden-württembergischen Landeshauptstadt eine Vielzahl von Second Hand Geschäften zu finden sind. Schnäppchenjäger und Sparfüchse kommen hier garantiert auf ihre Kosten.

Second Hand in Düsseldorf: Der Trend zu Second Hand Läden hat auch vor Düsseldorf nicht Halt gemacht. Hier sind ebenfalls besonders die Vintage Klamottenläden beliebt, die von günstiger Designerware bis hin zu flippig-ausgefallenen Gegenständen so ziemlich alles anbieten, was das Modeherz begehrt.

Second Hand in Dortmund: Egal ob Klamotten, CDs, Möbel oder Schmuck – in den Second Hand Läden Dortmunds erwartet die Kunden ein breites Angebot. Darüber hinaus sind auch soziale Einrichtungen vertreten.

Second Hand als gemeinnütziger Beitrag

Neben dem klassischen Second Hand Geschäft gibt es in Deutschland auch eine wachsende Anzahl an so genannten gemeinnützigen Gebrauchtwarenläden. Dabei handelt es sich um Second Hand Läden, die von gemeinnützigen Organisationen wie der Caritas, Oxfam oder der Arbeiterwohlfahrt betrieben werden. Diese Art von Second Hand Geschäften erhält ihre Waren in der Regel kostenlos und wird hauptsächlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben. Gemeinnützige Gebrauchtwarenläden haben deshalb die Möglichkeit, ihre Waren deutlicher als kommerzielle Shops anzubieten. Die Erlöse aus dem Verkauf der Gebrauchtwaren wird von den gemeinnützigen Organisationen dazu benutzt, um verschiedene Hilfsprojekte oder soziale Projekte zu finanzieren. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam ist zum Beispiel in Deutschland mit 47 Shops vertreten und finanziert mit den Einnahmen Hilfsprojekte bei Krisen und Naturkatastrophen.